FAQ´s, Eckhardt Stein für die Maintal-Werke ©

FAQ

Auf diesen Seiten finden Sie Fragen, die uns häufig von Kunden gestellt werden. Gerne stellen wir auch Ihre Frage allen Kunden zur Verfügung. Nutzen Sie hierzu unser Kontaktformular. Wir freuen uns auf Ihre Fragen.

Strom

  • Wir bauen. Wie bestelle ich meine Hausanschlüsse für Gas, Wasser und Strom?

    Sie erhalten entweder direkt bei uns oder aber hier auf unseren Internet-Seiten ein Antragsformular. Dieses ist mit den entsprechenden Angaben über Verwendungszweck (privat oder gewerblich), den benötigten Leistungen der einzelnen Energiearten sowie mit dem entsprechendem Planwerk einzureichen. Darauf hin wird Ihnen von uns ein unverbindliches Angebot unterbreitet, welches Sie bei Annahme als Zweitschrift an uns zurück senden.

  • Wie hoch sind die Steuern & Abgaben 2019?

    EEG-Umlage

    Die Einnahmen aus der EEG-Umlage fördern die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Betreiber von EEG-Anlagen erhalten für jede in das Stromnetz eingespeiste Kilowattstunde Energie eine feste Einspeisevergütung von den Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB), die den Strom an der Börse vermarkten. Die Einnahmen der ÜNB reichen jedoch nicht aus, um ihre Ausgaben zu decken. Die Differenz zwischen dem Marktpreis und dem Vergütungspreis, den die Anlagenbetreiber erhalten, wird darum auf die Strom-Letztverbraucher umgelegt. Jedes Jahr zum Stichtag 15. Oktober wird die EEG-Umlage für das Folgejahr bekannt gegeben. 

    Für das Lieferjahr 2019 (2018) ist die EEG-Umlage von den Übertragungsnetzbetreibern wie folgt festgesetzt worden: 

    EEG-Umlage 6,405 ct/kWh (6,792 ct/kWh)  

    KWK-Umlage

    Die Umlage nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-G) dient zur Deckung der Förderung von Anlagen, die durch die gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme eine effizientere Primärenergieausbeute erreichen.  

    Für das Lieferjahr 2019 (2018) wurde von den Übertragungsnetzbetreibern folgende KWK-Umlage festgelegt:

    KWK-Umlage bis 1.000.000 kWh 0,280 ct/kWh (0,345 ct/kWh) 

    Offshore-Umlage

    Durch die Offshore-Umlage werden die Kosten der Netzbetreiber für geleistete Entschädigungszahlungen aus der Haftungsverpflichtung für nicht betriebsbereite Netzanschlüsse bei Offshore-Windkraftanlagen verteilt. 

    Für den Lieferzeitraum 2019 (2018) gilt folgende Offshore-Umlage: 

    Offshore-Umlage für Strommengen von Letzverbrauchern für die jeweils ersten 1.000.000 kWh je Abnahmestelle 0,416 ct/kWh (0,037 ct/kWh) 

    AbLaV-Umlage

    Die in 2014 erstmalig umgesetzte AbLaV-Umlage basiert auf der bereits im Jahr 2012 in Kraft getretenen „Verordnung über Vereinbarungen zu abschaltbaren Lasten“. Mit dieser Verordnung wurden Regelungen getroffen, bei denen bestimmte Großverbraucher bei einer drohenden Instabilität des Stromnetzes kurzfristigen vom Netz gehen können und hierfür Vergütungen von den Übertragungsnetzbetreibern erhalten. Im Jahr 2016 wurde die AbLaV-Umlage ausgesetzt. Mit der Verordnung über Vereinbarungen zu abschaltbaren Lasten vom 16. August 2016 (BGBl. I. S. 1984) wurde die Grundlage für eine Umlage nach § 18 neu erlassen. Die novellierte Verordnung ist zum 1. Oktober 2016 in Kraft getreten.

    Für das Lieferjahr 2019 (2018) von den Übertragungsnetzbetreibern folgende folgende AbLaV-Umlage festgesetzt:

    AbLaV-Umlage : 0,005 ct/kWh (0,011 ct/kWh) 

    §19-Umlage

    Mit der in 2012 eingeführten Umlage gemäß §19 der Stromnetzentgeltverordnung (§19-Umlage) wird die Entlastung stromintensiver Unternehmen von den Netzentgelten gesetzlich finanziert. 

    Die Übertragungsnetzbetreiber haben die §19-Umlage für das Lieferjahr 2019 (2018) folgendermaßen festgelegt: 

    §19-Umlage für Strommengen von Letzverbrauchern für die jeweils ersten 1.000.000 kWh je Abnahmestelle 0,305 ct/kWh (0,370 ct/kWh) 

    Stromsteuer

    Eine Veränderung der Stromsteuer gab es zum 1. Januar 2019 nicht. Wie bereits in den Vorjahren ist von allen Letztverbrauchern der volle Stromsteuersatz in Höhe von 2,05 ct/kWh zu entrichten; eine eventuelle Steuerentlastung ist über das zuständige Hauptzollamt zu beantragen.

    Netznutzungsentgelte der Verteilnetzbetreiber

    Die Maßnahmen zur Sicherstellung des Netzbetriebes und eine voranschreitende Dezentralisierung der Erzeugungsstrukturen verursachen Kosten. Diese führen zum Teil zu deutlichen Steigerungen bei den Netznutzungsentgelten. Da diese Entgelte regional sehr unterschiedlich sind – abhängig vom jeweiligen Verteilnetzbetreiber – fallen diese Veränderungen jedoch sehr unterschiedlich aus und sind nicht pauschal anzugeben. 

    Privilegierte Unternehmen

    Unternehmen des produzierenden Gewerbes können unter bestimmten Bedingungen Erleichterungen bei den Umlagen nach dem EEG, dem KWKG, der §19-StromNEV sowie bei der Stromsteuer und der Offshore-Haftungsumlage beantragen. Unternehmen, die große Strommengen abnehmen, können außerdem abweichend von den allgemeinen Netzentgelten ein reduziertes – individuelles – Netzentgelt vereinbaren, wenn sie ihre höchste Leistung nicht zum gleichen Zeitpunkt der Jahreshöchstlast des jeweiligen Netzes beziehen und dadurch das Netz weniger stark belasten.

    Novelle des Energiedienstleistungsgesetzes

    Am 22.04.2015 ist eine Novelle des Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G) in Kraft getreten. Hiernach sind alle Unternehmen, die nicht unter die KMU-Definition der EU-Kommission fallen, verpflichtet, ein Energieaudit durchzuführen. Alternativ ist auch die Einführung eines Energiemanagementsystems möglich.  

  • Wie setzt sich eigentlich der Strompreis zusammen?

    Der Strompreis, den Sie als Kunde bezahlen, setzt sich aus drei Teilen zusammen: dem reinen Energiepreis, den Netznutzungsentgelten sowie Steuern und gesetzlichen Abgaben.

    Der Energiepreis unterliegt den allgemeinen Marktspielregeln aus Angebot und Nachfrage und wird zwischen den Wettbewerbern an der Strombörse gehandelt. Der Energiepreis ist dabei der Teil, den der Stromlieferant, also die Maintal-Werke, für sein Produkt, die elektrische Energie, erhält. Die darin inbegriffenen Vertriebskosten werden bei den Maintal-Werke seit Jahren auf einem stabilen Niveau gehalten – somit können wir eine faire Preispolitik gewährleisten.

    Die Steuern und Abgaben sind keineswegs durch die Maintal-Werke beeinflussbar. Sie werden vom Gesetzgeber verabschiedet. Durch eine exorbitante Steigerung der gesetzlichen Abgaben in den vergangenen Jahren hat sich die Verteilung innerhalb der Stromkosten entscheidend verändert und somit dazu beigetragen, dass die Stromkosten seither gestiegen sind. Steuern und Abgaben bilden mit über 50% aktuell den größten Anteil am Strompreis.

    Der übrige Anteil an den Stromkosten entfällt auf die Netznutzungsentgelte (NNE), die die Maintal-Werke außerhalb des eigenen Netzes an die jeweiligen Netzbetreiber für die Benutzung ihrer Stromnetze und Messeinrichtungen abführen müssen. 

  • Wie ermittle ich meinen persönlichen Stromverbrauch?

    Anhand einer einfachen Formel des Bundes der Energieverbraucher lässt sich der eigene Stromverbrauch in vier Schritten grob berechnen:

    Multiplizieren Sie zunächst Ihre Wohnfläche in Quadratmetern mit 9 Kilowattstunden und notieren Sie die Zahl. Anschließend multiplizieren Sie die Anzahl der bei Ihnen im Haushalt lebenden Personen mit 200 Kilowattstunden. Wird das Warmwasser elektrisch erzeugt, sollten Sie die Personenzahl mit 550 Kilowattstunden multiplizieren. Nun multiplizieren Sie noch die Anzahl der elektrischen Geräte in Ihrem Haushalt (Waschmaschine, Kühlschrank, Backofen etc.) mit 200 Kilowattstunden. Zum Schluss addieren Sie die drei Zahlen, um Ihren jährlichen Stromverbrauch zu ermitteln.

  • Welche Arten von Stromzählern gibt es und welchen habe ich?

    Welche Arten von Stromzählern es gibt, erfahren Sie hier:

    Standard-Einfachtarifzähler
    Die meisten Haushalte verfügen heute über einen sogenannten Eintarifzähler zur Messung des Stromverbrauchs. Der Eintarifzähler zeichnet auf, welche Strommenge gemessen in Kilowattstunden abgenommen wird. Der Verbrauch wird unabhängig von der Tageszeit erfasst. Eintarifzähler werden mit dem Kürzel HT gekennzeichnet.

    Mehrtarifzähler
    Ein Mehrtarifzähler ermittelt die verbrauchten Energiemengen zu Hochtarif- und Niedertarifzeiten (HT und NT). Vor allem in der Vergangenheit wurde zwischen Tag- und Nachtstrom durch Zweitarifzähler aufgrund von Preisvorteilen bei Nachtstrom unterschieden. Ein Zweitarifzähler verfügt darum über zwei Zählwerke. 

    Intelligenter Stromzähler
    Ein intelligenter Zähler erfasst, speichert und überträgt alle Verbrauchsdaten elektronisch. Die digitalen Zähler zeigen Verbrauchsmengen und Verbrauchszeiten an, zeichnen die Daten auf und übermitteln sie direkt an den Messdienstleister. Über ein zusätzliches Display in der Wohnung oder eine Online-Anwendung kann der Verbraucher erkennen, wie viel er wann verbraucht.

    Stromzähler mit Zwei-Richtungs-Messung
    Ein Zweirichtungszähler misst den in beide Richtungen fließenden Strom. Dies ist zum Beispiel für Betreiber einer Photovoltaikanlage wichtig, da sie sowohl den bezogenen als auch den eingespeisten Strom erfassen müssen. 

  • Wer liest meinen Zählerstand ab?

    Die Ablesung Ihres Stromverbrauchs erfolgt auch nach einem Lieferantenwechsel von Ihrem Netzbetreiber. Dieser teilt uns die Zählerstände mit, so dass wir mit diesen Zählerständen Ihre Jahresverbrauchsabrechung erstellen können.

  • Kostet mich der Wechsel etwas?

    Bei einem Wechsel zur MWG entstehen für Sie keine zusätzlichen Kosten. Unser Preis ist ein Komplettpreis, d. h. sämtliche Steuern und Abgaben sind enthalten.

  • Wie lange dauert es, bis ich von der MWG versorgt werde?

    Wir bearbeiten Ihren Vertrag natürlich so schnell wie möglich. Die in Deutschland festgelegten Wechselprozesse können allerdings etwas dauern. So kann es sein, dass wir Sie erst in max. 6 – 8 Wochen nach Auftragserteilung mit Strom versorgen können. Sie erhalten von uns eine Auftrags- und kurz vor Lieferbeginn eine Vertragsbestätigung.

  • Ich möchte Kunde der MWG werden. Wer kündigt bei meinem alten Stromlieferanten?

    Die Kündigung des bestehenden Vertrages mit Ihrem jetzigen Versorger übernehmen wir für Sie. Wir kümmern uns auch um die Formalitäten des Netznutzungsvertrages mit Ihrem Netzbetreiber.

     

Gas

  • Wir bauen. Wie bestelle ich meine Hausanschlüsse für Gas, Wasser und Strom?

    Sie erhalten entweder direkt bei uns oder aber hier auf unseren Internet-Seiten ein Antragsformular. Dieses ist mit den entsprechenden Angaben über Verwendungszweck (privat oder gewerblich), den benötigten Leistungen der einzelnen Energiearten sowie mit dem entsprechendem Planwerk einzureichen. Darauf hin wird Ihnen von uns ein unverbindliches Angebot unterbreitet, welches Sie bei Annahme als Zweitschrift an uns zurück senden.

  • Wie kann ich meinen Erdgasverbrauch ermitteln?

    Anhand folgender Durchschnittswerte können Sie sich orientieren, wenn Sie Ihren Erdgasverbrauch nicht kennen:

    Jahresverbrauch (Kilowattstunden)

    Haushaltsgröße                                   kWh/Jahr

    Wohnung 30m2                                     4.000 kWh

    Wohnung 50m2                                     7.000 kWh

    Wohnung 100m2                                 12.000 kWh

    Reihenhaus 140m2                              18.000 kWh

    Einfamilienhaus 180m2                        25.000 kWh

  • Was ist die Zustandszahl?

    Beim Erdgas wird zwischen dem Normzustand und dem Betriebszustand unterschieden. Der Betriebszustand ist der Zustand des Erdgases im Zähler, der je nach Druck und Temperatur variiert. Die Abrechnung wird jedoch auf Basis des Normzustandes erstellt. Daher muss der Betriebszustand auf den Normzustand umgerechnet werden. Dies erfolgt über die Zustandszahl, die kundenspezifisch ermittelt wird.  

  • Was bedeutet Brennwert?

    Der Brennwert beschreibt den Energie-Inhalt, den ein Kubikmeter Erdgas im Normzustand enthält.

  • Wie erfolgt die Umrechung von m3 in kWh?

    Auf Ihrem Erdgaszähler können Sie die verbrauchten Kubikmeter (m³) ablesen. Die Umrechung von m³ in kWh erfolgt dann mit Hilfe der Zustandszahl und des Brennwertes. Dafür multiplizieren Sie die Anzahl der verbrauchten Kubikmeter mit der entsprechend für Ihre Adresse verwendeten Zustandszahl und dem jeweiligen Brennwert. Die Angaben zu der verwendeten Zustandszahl und dem Brennwert können Sie Ihrer Erdgasrechnung entnehmen.

Wasser

Sonstiges