Welche PV-Anlagen müssen nachgerüstet werden?

 

Folgende Photovoltaikanlagen müssen umgerüstet werden:

 

An das Niederspannungsnetz angeschlossene

 

  • Anlagen über 10 kWp Leistung mit einer Inbetriebnahme nach dem 31. August 2005 und vor dem 1. Januar 2012 in Betrieb genommen wurden, sowie
  • Anlagen mit einer Leistung über 100 kWp und einer Inbetriebnahme nach dem
    30. April 2001 und vor dem 1. Januar 2012 in Betrieb genommen wurden.

PV-Anlagen mit Wechselrichtern, die bereits nach der VDE-Anwendungsregel 4105 mit einer angepassten Überfrequenzabschaltung ausgestattet sind, müssen nicht nachgerüstet werden (siehe Konformitätserklärung).

 

Die Fristen:

  • Anlagen größer 100 kWp bis zum 31.08.2013
  • Anlagen 30-100 kWp bis zum 31.05.2014
  • Anlagen größer 10-30 kWp bis zum 31.12.2014

Wer zahlt die Nachrüstungen? 

Die Kosten für die Nachrüstungen werden laut der Systemstabilitätsverordnung zur Hälfte auf die Netzentgelte und zur Hälfte auf die EEG-Umlage umgelegt. Für Anlagenbetreiber ist die Nachrüstung kostenlos.
Die Kostenübernahme gilt aber nur, wenn ein von dem Verteilnetzbetreiber beauftragter Fachbetrieb die Nachrüstung durchführen lässt. Wählt der Anlagenbetreiber einen anderen Dienstleister, muss er das dem Verteilnetzbetreiber innerhalb der Rückmeldefrist mitteilen. Sollten dabei Mehrkosten entstehen, müssen diese vom Anlagenbetreiber selbst getragen werden.

 

 

 

hier finden Sie weitere wichtige Informationen zur 50,2 Hz Nachrüstung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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